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Plastische Operationen an Nase und Ohren

Funktionell-ästhetische Nasenchirurgie

Der Begriff "funktionell-ästhetische Nasenchirurgie" beschreibt am treffendsten ein Operationskonzept, welches die komplexen Zusammenhänge zwischen den vielfältigen "inneren" Funktionen der Nase und ihrer besonderen ästhetischen Bedeutung als zentralem Strukturelement des Gesichtes gleichermaßen berücksichtigt. Eine rein kosmetischer bzw. ästhetischer Ansatz wird den vielen von einander abhängigen anatomischen Elementen nicht gerecht. Nur der Weg über die Funktion zur Form wird zu dauerhaften ästhetischen Ergebnissen führen. Deshalb ist eine Operationsplanung "von innen nach außen" der Schlüssel für ein erfolgreiches Konzept in der funktionell-ästhetischen Chirurgie der Nase. Somit ist diese genuines Gebiet und Aufgabe des entsprechend ausgebildeten Hals-Nasen-Ohrenarztes.

Die Nasenscheidewand ist Ursache für Funktionsstörungen im Naseninneren, wie eine Behinderung der Nasenatmung, einerseits und wegen ihrer Stütz- und Aufhängefunktion für das Nasengerüst andererseits bestimmend für die optische Erscheinung der Nasenspitze und des Nasenrückens. So kann schon mit einer adäquaten Septumchirurgie sowohl eine Behebung des funktionellen Problems als auch eine Verbesserung der Ästhetik der äußeren Nase erzielt werden. Andererseits kommt die rein funktionsverbessernde Septumchirurgie an ihre Grenzen, wenn sie Fehlstellungen der äußeren Nase unberücksichtigt lässt. Häufig hat eine Schief-, Spannungs- oder Höckernase einen funktionellen Aspekt. Bei der Korrektur der äußeren Nase (Rhinoplastik) werden mehrere Strukturelemente in ein Konzept möglichst atraumatischer Operationsschritte einbezogen, um ein gutes ästhetisches Resultat zu erzielen.

Vor der Operationsplanung führen wir eine genaue Analyse des anatomischen Problems durch. Aus einer Vielzahl von Einzelfaktoren entsteht eine Harmonie zwischen Nase, Augen und Stirn. Diese wird deutlich durch einen störungsfreien Verlauf einer imaginären Linie vom Unterrand der Augenbraue entlang des Nasenrückens zu einem besonderen Punkt der Nasenspitze. Letztere sollte sich deutlich aus dem Gesicht abheben. Anhand von präoperativen Fotos wird in einem Aufklärungsgespräch das Operationsziel erarbeitet sowie Grenzen und Risiken des Eingriffes aufgezeigt. Weiter werden genaue Verhaltensmaßnahmen für die Zeit nach der Operation gegeben. Vor dem Eingriff ist die Einholung einer Kostenzusage seitens der Krankenkasse nötig. Bei überwiegend kosmetischem Veränderungswunsch sind die Kosten vom Patienten selbst zu tragen.

Ohrmuschel-Korrekturen

Vor allem im Kindesalter führen Abweichungen von einer natürlichen Ohrmuschelform zu Hänseleien und nicht selten zu seelischen Folgen. Häufige anlagebedingte Veränderungen sind hierbei eine mangelnde Ausprägung der sogenannten Anthelixfalte und ein großes Ohrgrübchen (Cavum conchae). Dadurch erhalten abstehende Ohren oft eine flächige, wenig konturierte, weit vom Kopf abstehende Form.

Eine medizinische Indikation zur operativen Korrektur abstehender Ohren kann dann vorliegen, wenn psychische oder psychiatrische Beeinträchtigungen bestehen. Letztere können im Einzelfall als Krankheit im sozialversicherungsrechtlichen Sinn zu sehen sein, hier bedarf es jedoch einer fachspezifischen Indikationsstellung. Deshalb sollte bei Kindern unter 5 Jahren noch keine Ohrmuschelkorrektur erfolgen, da in diesem Alter keine wirkliche Feststellung einer psychischen Beeinträchtigung möglich ist. Aber auch ab dem Vorschulalter reicht der alleinige Wille der Eltern zum operativen Vorgehen wegen des damit verbundenen Eingriffs in die körperliche Unversehrtheit des Kindes nicht aus. Es ist sogar darauf hinzuweisen, dass festgestellte psychische Beeinträchtigungen grundsätzlich durch Psychotherapie o. Ä. behandelt werden müssen. Unter Berücksichtung des Wohles des Kindes ist abzuwägen, ob im Hinblick auf den Therapieerfolg operative Maßnahmen einer therapeutischen Behandlung vorzuziehen sind. Jugendliche mit ausreichender Einsichtsfähigkeit in die mit einer Operation verbundenen Risiken müssen in die Aufklärung eingebunden werden (Mädchen ab dem 14. und Jungen ab dem 15. Lebensjahr).

Zur operativen Korrektur abstehender Ohrmuscheln verwenden wir je nach vorliegendem Befund der Deformation Nahttechniken (z. B. "Fadenmethode") oder eine Kombination aus Schnitt– und Nahttechniken. Nach Abnahme des Verbandes empfiehlt sich noch das nächtliche Tragen eines Stirnbandes für vier bis sechs Wochen.

Bei Kindern wird eine Kostenübernahme bei Vorliegen der entsprechenden Indikation bzw. bei Vorliegen eines psychiatrischen Gutachtens durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen geprüft. Ab dem 14. bzw. 16. Lebensjahr bei Jugendlichen und bei Erwachsenen handelt es sich bei der operativen Korrektur abstehender Ohren um eine Selbstzahlerleistung.



 
 
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